2004 Schnurzz, das Orginal

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Der Schnurzz Motor, Ein kleines Stück Zeitgeschichte aus 2004

  

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Anleitung zum Bau eines 15gr 3D-Indoormotors
Betaversion !!!

Dieser Motor ist für sehr leichte Indoor3D Modelle gedacht, und kann gänzlich ohne Irgendwelche Maschinen gebaut werden, in dieser "Einfachstausführung" kann es der 15gr Winzling mit den Daten des 25% schwereren Microtex aufnehmen, aber besser auf das jeweilige Modell angepasst werden. 
Die Materialkosten für diesen Motor belaufen sich auf ca. 10-20€
jeh nach Ausführung und Organisationsgeschick (Portokosten)

In der Einfachstbauweise wird der Motor aus einem sehr häufig vorkommendem CDR-Laufwerk gebaut, und mit 13Wdg 0,425 im Stern bewickelt, er erreicht so 200-250gr Schub(hier müssen wir nochmal nachmessen) an 2x350HD mit unter 6A. was für einen Knuffel mit weniger als 110gr Abfluggewicht und dann 2:1 Schub in Standardbauweise auch völlig ausreicht.

Alle Angaben beruhen auf die Verwendung von zwei Lipozellen Kokam 350HD und einer GWS 7x3,5 (APC hat völlig anderen Werte), auch der beliebte Günther Spieleprop kann 1:1 verwendet werden, mit ihm geht der Strom runter und liegt dann passend im Dauerlastbereich.

Auf Tuningversionen werde ich noch gesondert eingehen, Manuels Motor schafft mit 17gr ca 350gr Schub an 2x350HD, die dann aber auch an der absoluten Kotzgrenze betrieben werden, und so in seiner Abstimmung nicht für jedermann zu empfehlen sind.
Auch dieser Motor aus der Bauanleitung kann heiser betrieben werden, einmal lässt sich über Anpassung der Wicklung ein heißerer Arbeitspunkt einstellen, auch bin ich gerade dabei eine "Sonderwicklung" für diesen Stator zu entwerfen wie man trotz kleiner Wickelköpfe (beengter Wickelraum) mehr Kupfer in den Stator bekommt.
Als weitere Tuningsmaßnahme gibt es Laufwerke deren Blechqualität besser ist, diese in der Anleitung haben gerundete Hammerköpfe und einen im Innenring gelochten Stator, wozu dann aber meist Maschinen notwendig ist.


Materialzusammenstellung:

 

 
Stator
Laufwerk aus Computerladen, meist kostenlos, oder Ebay ab 1€
Identisch zu unserem Motor in der Anleitung sind folgende Laufwerke (ohne Gewähr, da teilweise in laufenden Baureihen schon Motoränderungen beobachtet wurden)
Lite-One 40fach LTN-382 (auch das LTN244, aber zu kurzer Stator, hier ist ein Blech zu wenig drinn)
Asus 36-40fach (S360/S400/S500)
Der Stator fällt dadurch auf: (neben dem optischen Vergleich zu den Bildern)
Schwarze Kunstoffisolierkappen, 12 Löcher im Statorinnenring, Bohrung 7mm, Durchmesser 20,3mm.

Dieser Stator ist nicht der Beste, aber der welcher am einfachsten zu verarbeiten ist, er besitzt eine "rundes" Bohrmas, und lässt sich ohne weiteren Maschinen verarbeiten. Der Stator sollte max. eine 8mm Bohrung haben, die Ringbreite sollte mind. Zahnbreite betragen, man kann auch die Bohrung auf dieses Maß hin aufreiben um Gewicht zu sparen  (Alu ist leichter als Statorblech). Bei einem unrundem Bohrmas kann auch ein selbstgedrehtes Röhrchen zum Einsatz kommen. Die optimal Hammerkopfform sollte im Stator einen sauberen runden Kreis bilden, die ideale Hammerkopftiefe weiß ich nicht. Blechdicke 0,33 ist in Ordnung, aber dünner ist besser.

Im Prinzip kann eigentlich jeder CDR-Stator im Bereich 20-20,5mm verarbeitet werden, bei den meisten muß aber die Lochung dann aufgebohrt werden, und Magneten müssen unter die Glocke passen.
Weiterhin gibt es passende Statoren  bei http://www.gobrushless.com, auch passende Glocken gibt es dort günstig.

Flanschkugellager 2Stück, 3/6mm
 Magnete 12Stück, 5x4x1 N45-N50
Aluröhrchen 6/7mm
Wickeldraht 0,4mm-0,45mm
5cm dünner Schrumpfschlauch
UHU-Endfest 300 oder Epoxy
Titanwelle (optional)

 
 
 
Jetzt gehts aber ans Basteln:

Zum vergrößern 
Bilder anklicken
Das entnehmen wir dem Laufwerk:
CD-Antriebs-Motor
Laserlesekopf.
3mm Welle aus dem Schlitten
Wer es braucht; div Schräubchen, z.B. als Ersatz für Servoköpfe.
Nun wird der Motor geöffnet:
Mit dem Seitenschneider den unteren Zippel des Motors wegknipsen, manchmal fällt auch die gesammte Lagerung dabei raus wie auf dem Bild.
Die Welle wird mit einem Kunstoffring hinten in der Lagerung gehalten, diesen einfach mit einem Cutter wegpopeln.
Nun muß der Stator von der Grundplatte herunter.
Auf diesen Bildern sieht man die brutalere Möglichkeit, das Blech wird mit Zangen "aufgerollt" dabei vorsichtig sein, das der Stator hierbei nicht berührt und verbogen wird.

Zwischen der aufgerolltem Grundplatte und der Statorplatine kann nun mit einem Schraubendrehen der Stator vorsichtig abgehebelt werden, die Kraft muß dabei immer innen am Stator angesetzt werden damit er nicht verbiegt, in dem Fall auf dem Bild wird er also gegen den Uhrzeigersinn gedreht.

Der Stator wird vorsichtig abgewickelt (Die Isokappen sind sehr empfindlich)

Die Welle wird mit einer Zange aus der Glocke gedreht, dabei fällt die obere Mitnehmerscheibe die ehemals für die CDs gedient hatte ab, Vorsicht, die kann sehr scharfkantig sein (Manu ist da fast drann verblutet ;-)
Hier hilft notfalls wenn es zu schwer geht ein Schraubstock in dem die Welle eingespannt wird, und etwas Hitze.

Der Magnet wird mit einem Cutter an einer Stelle bis zum Blech durchgekratzt, von dieser Bruchstelle kann man ihn dann meist Stückeweise herausbrechen.
Auch hier wieder Vorsicht das nichts verbogen wird.


schablone.gif (647 Byte)

In die Glocke wird die passend Ausgeschnittene Schablone reingelegt und die Magenten in der abwechselnder N-S- Reihenfolge an den Strichen ausgerichtet. Man kann sie nun mit kleinen Tröpfchen Seku an ihrer Stelle fixieren, zum Schluss kommt noch etwas Endfest in die Zwischenräume und wird getempert damit das Endfest gut verläuft.
Im nächstem Klebeschritt wird die Welle eingeklebt, vorher testen ob sie halbwegs leicht durch die Kugellager passt, notfalls mit Schleifpapier drehend nachschleifen.
Darauf achten das die Glocke nicht eiert, wer die Möglichkeit hat sollte eine Schablone dazu verwenden.
Tuningsmaßnahme1;  Titanwelle 3mm
Tuningsmaßnahme2; 3mm Ausengewinde zur Propbefestigung auf das Wellenende schneiden.
Da der Wickelraum unter den Orginalglocken meist zu eng ist (Wickelköpfe schleifen in der Glocke) müssen meist 1-2Bleche herausgenommen werde, hierzu trennt man den Stator mit einem Cutter in der Mitte auf, und "schnitzt" die 1-2Bleche heraus. Ideale Statoröhe für diesen Motor beträgt 4,5-5mm.
Der Stator kann nun im Wickelschema ABCABCABC gewickelt werden.

Wickelvorschlag:
für 5mm Statorhöhe
21Wdg Dreieck  0,4-0,45mm
oder
12Wdg Stern 0,5-0,56mm

für 4,5mm Höhe
23Wdg Dreieck 0,4-0,425mm
oder
13Wdg Stern 0,5-0,52mm

Auf Kosten des Wirkunggrad (ein paar Protzent) kann auch jeweils dünnerer Draht verwendet werden, (z.B. 13Wdg 0,425 Stern) wenn z.B. der Wickelraum zu knapp wird.
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Nun kann das Aluröhrchen in den Stator geklebt werden, wenn es nicht vernünftig reinpasst sollte man es vorsichtig mit Schleifpapier drehend etwas herunterschleifen. Die Lager werden dazu übergangsweise eingesetzt, und die Glocke wird aufgesetzt, nun wird der Stator an der Uneterkante der Glocke ausgerichtet.
Nach dem trocknem können die Lager endgültig eingeklebt werden, die Drahtenden werden mit Schrumpfschlauch isoliert, und zusammen mit einem Kohlestäbchen das später den Motor im Winkel hällt mit ein paar Kohlerovings an das Statorröhrchen gewickelt und verklebt.

Der 7x3,5GWS-Prop wird einfach mit etwas Sekundekleber auf die Welle geklebt.
Wer es schafft ein M3 Ausengewinde vorne auf die Welle zu schneiden kann den Prop einfach mit einer Nylonmutter anschrauben.